Heideparadies
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Die Lüneburger Heide als Paradies zu begreifen, war nicht immer so. Aber wie heutzutage die Gegend beschrieben wird, kommt mir das etwas hochgestochen vor. Wenn man mit dem Ausdruck googelt, werden Links zu Unterkünften diverser Kategorien angezeigt. Überrascht hat mich der Name einer Bushaltestelle an der Bundesstraße 3 in Höckel. Wenn man die Siedlung besucht, fällt auf, dass die Grundstücke vergleichsweise groß sind und teilweise recht pompös bebaut. Am 5. Juni 2025 entdeckte ich diesen Gedenkstein und staunte nicht schlecht, dass im Internet darüber nichts zu finden ist.
Bei der weiteren Recherche fand ich auf "www.sammlermarkt-nord.net" ein Foto eines vermutlich früheren Gedenksteins.
Das ließ mir nun keine Ruhe und ich schrieb an Chat GPT. Die Auskunft brachte mich nicht weiter. Freundlicherweise wurde mir Anfang 2026 vom Gemeindearchiv Tostedt eine Kopie der Zeitschrift "Nachrichten von Hermann und Erika" Heft 24/2000 aus dem PD-Verlag zur Verfügung gestellt. Danach gab es in etlichen Gemeinden in der Umgebung solche Hitlerverehrungen. Allerdings las ich, dass der heutige Feldner-Gedenkstein kein neuer Stein ist. "Nach dem Krieg wurde der Hitler-Stein vom Sockel geholt und die Fassade geebnet. Er bekam eine neue Inschrift und ist jetzt ein Denkmal für Feldner, den Gründer des Heideparadieses. Der Stein liegt an der gleichen Stelle, ist nun aber quergelegt." |