Geboren wurde ich nach der Währungsreform 1948, aber vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 23. Mai 1949, wurde noch mit Trockenmilchsuppe gestillt und 1952 nach Hamburg umgetopft. Dort habe ich Grund-, Volks- und Mittelschule ohne Abschluss besucht. Statt eines Berufspraktikums bin ich auf ein Gymnasium (Großburgwedel) gewechselt und habe 1970 dort Abitur gemacht. Nach 18 Monaten Grundwehrdienst bei der Bundeswehr folgte ein Fachhochschulstudium (Hamburg und Berlin) zum Rechtspfleger. Leider gab es für mich keine freie Rechtspflegerstelle, so dass ich meine Probezeit größtenteils in einer Vollstreckungsstelle eines Hamburger Finanzamts absolvierte. Beamter auf Lebenszeit wurde ich in der Vollstreckungsabteilung des Amtsgerichts Hamburg. Meine aktive Laufbahn habe ich 2014 bei der Staatsanwaltschaft Hamburg beendet. Neben den verschiedensten Vollstreckungstätigkeiten habe ich ehrenamtlich bei der Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle Hamburg mitgearbeitet und nach der Wende 1990 in Schwerin und Güstrow JustizsekretärInnen geholfen Bereichsrechtspflegerinnen zu werden inklusive Teilnahme an Prüfungskommissionen.
Esperanto habe ich 1974 kennengelernt und 1975/1976 ind mehreren Ansätzen gelernt und vervollkommnet. Ich war aktiv im Esperanto-Hamburg e. V.
Verheiratet war ich von 1984 (Geburtsname Lilleike, Ehename Merla; daher FraLi) bis 1994 und habe 2 Kinder, geboren 1986 und 1988. Zurzeit lebe ich mit meiner Lebensgefährtin im Ortsteil Holm-Seppensen von Buchholz in der Nordheide.
Schreibmaschineschreiben habe ich noch vor meinem Studium gelernt, mein erster Computer war ein Sinclair ZX80. Noch vor Microsoftzeiten habe ich mit Basic programmiert, später mit Wordbasic und dessen Nachfolger, was auch meinen KollegInnen und mir bei der Staatsanwaltschaft nützlich war. Näch jahrelangen Ärgernissen mit Windows bin ich auf Mac umgestiegen. Meine ersten E-Mails haben bei AOL je 10 Pfennig gekostet. Meine erste Internetseite war noch bei AOL und enthielt Inhalte für Esperanto-Hamburg. Im Archiv von esperanto-hamburg.de sind eventuell noch Reste zu finden.
Fahrradfahren habe ich als Kind gelernt und mein Leben lang mit unterschiedlichsten Routen betrieben. Bis heute kann ich es nicht lassen und mache auch beim Stadtradeln mit. Meinen Führerschein Klasse 3 habe ich 1976 bekommen, bin seither nicht ganz unfallfrei gefahren. In den verschiedensten Bereichen habe ich meine Grenzen ausgelotet und bedaure, dass ich nie danach gefragt werde. All die Qualifikationen, die ich mir anmaße zu haben, werden nur wenig ausgeschöpft; ich mag nicht auf der faulen Haut liegen.
Die Behauptung, ein bedingungsloses Grundeinkommen würde dazu führen, dass die BezieherInnen nicht mehr arbeiteten (und so das Grundeinkommen für alle erwirtschaften), ist mir ein Gräuel. Allein schon die Option zu unerträglichen Arbeitsbedingungen Nein sagen zu können, würde mehr Möglichkeiten für eine humanere Gesellschaft eröffnen. Diesbezüglich ist mir wichtig, was ich von Peter Kruse, Richard David Precht, Gerald Hüther, Michael Schmidt-Salomon, Eugen Drewermann und anderen gelesen, gehört und gesehen habe.